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Sicher ist sicher, sogar bis 150 km/h

Ein gutes PV-Montagesystem muss vor allem eines können: Es muss sicher stehen.

Wie sicher das HABDANK System steht, hat ein erfolgreicher Freiland-Windlastversuch gezeigt, der mit Hilfe eines 1.550 KW (2.108 PS) starken Flugzeugpropellermotors durchgeführt wurde. Die PV-Anlage wurde längsseitig von beiden Seiten mit einer Windgeschwindigkeit von maximal 150 km/h belastet (das entspricht der Windstärke 14 auf der Beaufortskala, d.h. einem Orkan mit schwersten Verwüstungen) und hielt ohne Schäden stand.

Mit Hilfe eines Flugzeugpropellermotores 1550 KW (2108 PS) eines ausgedienten französischen Transportflugzeuges Noratlas wurde die PV-Freilandanlage einem simulierten Windbelastungstest unterzogen.

Die PV-Testanlage bestand aus 3 Reihen von je 12 m Länge mit je 4-Feldern und frei aus dem Erdreich auskragenden 5 Stück Pfosten im Abstand von 3 m. Der Reihenabstand betrug 6,8 Meter.

Unter 30° gegen die Horizontale geneigte, 4-reihige 120x60 cm PV-Module, Modulträger und Längsträger wurden wie im Freiland montiert und anschließend mit steigenden Winddrücken belastet.

Technische Daten:
Flugzeugmotorleistung ca. 1550 KW (2108 PS)
Hubraum: 37 L
Zylinderanzahl: 14
Typ: Hercules HE 759

Diese Prüfmaschine wird zum Nachweis der Schlagregendichtigkeit nach AAMA 501.2 für Fassadenverglassungen eingesetzt.

Technische Daten „Windbelastung“:

a) Wind von Süd
Stufe 1: Warmlaufphase 10min. ca. 21 m/sec bis 28 m/sec
max. ca. 102 km/h = 0,50 kN/m² Winddruck
Stufe 2: ca. 8 min 28-36 m/sec ca. 129 km/h (entspricht 0,80 kN/m² Winddruck)
Stufe 3: ca. 7 min 36-42 m/sec ca. 151 km/h (entspricht 1,10 kN/m² Winddruck)

b) Wind von „Nord“ (nach Umbau vor Ort)
Stufe 1 – Stufe 3 jeweils 5 min.
Belastungstest von 28 bis 42 m/sec Windgeschwindigkeit.

Ergebnis:
Selbst bei Höchstlast des Winddruckes von 1,10 kN/m² wurden keine Schäden an der gesamten PV-Testanlage festgestellt. (Beaufortskala 14: Orkan mit schwersten Verwüstungen).
Die Mehrbelastung gegenüber Standardbelastung nach DIN 1055-4 war somit 2,2 fach.
(m = 1,10 : 0,5 = 2,2)
Dies bedeutet ein Vielfaches der in der Berechnungsnorm z.Bsp. DIN 18800 geforderten Teilsicherheitsbeiwerten von gamma F = 1,35 bzw. 1,50.